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Schmerztherapie von A bis LebensENDE

Beschreibung

Schmerz ist eines der häufigsten und zugleich belastendsten Symptome im Pflegealltag – insbesondere bei hochbetagten, multimorbiden oder palliativen BewohnerInnen. Unzureichend behandelte Schmerzen beeinträchtigen Lebensqualität, Mobilität, Schlaf, Appetit, psychisches Wohlbefinden und soziale Teilhabe erheblich.

Diese Fortbildung vermittelt umfassendes Fachwissen zur professionellen Schmerztherapie über alle Versorgungsphasenhinweg – von akuten Beschwerden bis zur palliativen Begleitung am Lebensende.

Im Mittelpunkt stehen folgende Fragestellungen: Wie wird Schmerz korrekt eingeschätzt? Welche Unterschiede bestehen zwischen akutem, chronischem und totalem Schmerz? Welche medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapieoptionen stehen zur Verfügung? Wie gelingt Schmerztherapie bei Menschen mit Demenz?

Die TeilnehmerInnen erhalten einen strukturierten Überblick über:

·         Grundlagen der Schmerzphysiologie

·         Schmerzarten (nozizeptiv, neuropathisch, chronisch)

·         Schmerzerfassung und Assessmentinstrumente

·         Besonderheiten bei geriatrischen und dementen PatientInnen

·         Medikamentöse Schmerztherapie (WHO-Stufenschema)

·         Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Risikomanagement

·         Nicht-medikamentöse Maßnahmen

·         Schmerztherapie im palliativen Kontext

·         Dokumentationsanforderungen und rechtliche Aspekte

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der ganzheitlichen Betrachtung von Schmerz im Sinne des „Total Pain“-Konzeptes – also unter Einbeziehung körperlicher, psychischer, sozialer und spiritueller Dimensionen.

Praxisnahe Fallbeispiele unterstützen die Anwendung der Inhalte im Pflegealltag.

Ziele:
Ziel der Fortbildung ist es, die TeilnehmerInnen in ihrer Kompetenz zur strukturierten Schmerzerfassung, -bewertung und -behandlung zu stärken und damit die Lebensqualität der BewohnerInnen nachhaltig zu verbessern.

Nach der Fortbildung kennen die TeilnehmerInnen die physiologischen Grundlagen der Schmerzverarbeitung, können unterschiedliche Schmerzformen fachlich differenzieren, wenden geeignete Assessmentinstrumente sicher an und verstehen das WHO-Stufenschema und dessen praktische Umsetzung. Sie erkennen Risiken und Nebenwirkungen frühzeitig, berücksichtigen psychosoziale Aspekte im Schmerzgeschehen und dokumentieren Maßnahmen nachvollziehbar und strukturiert.

Die Fortbildung unterstützt eine evidenzbasierte, patientenzentrierte Schmerztherapie und stärkt die Handlungssicherheit im gesamten Versorgungsverlauf – bis ans Lebensende.

Teilnehmergruppe:

  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen (DGKP)

  • Pflegefachassistenz (PFA)

  • Pflegeassistenz (PA)

  • Heim- und Pflegedienstleitungen

  • MitarbeiterInnen im palliativen Setting

Da Schmerzmanagement eine zentrale pflegerische Kernkompetenz darstellt, profitieren insbesondere jene Berufsgruppen, die in Assessment, Medikamentengabe, Beobachtung und Dokumentation eingebunden sind.

Trainer:
Dr. Jasmin Madrutter

Dauer und Preis:
2 Stunden

50,00€ exkl. MwSt.

Termine:

21.04.2026 14:00 – 16:00, Mavida Dementia Park Velden, Dueler Str. 6, 9220 Velden am Wörthersee, Austria

19.05.2026 14:00 – 16:00, Mavida Dementia Park St. Barbara, Stelzhamerstraße, 8662 St. Barbara im Mürztal, Austria

Anmeldung:

Per E-Mail an academy@mavidagroup.eu

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