Beschreibung
Die berufliche Dokumentation zählt zu den zentralen Aufgaben in Pflege-, Gesundheits- und Sozialberufen. Sie dient nicht nur der Qualitätssicherung und der interprofessionellen Kommunikation, sondern stellt zugleich eine wesentliche rechtliche Absicherung für MitarbeiterInnen und Einrichtungen dar. Unvollständige, unklare oder verspätete Einträge können haftungsrechtliche und berufsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Diese Fortbildung vermittelt praxisnahes und rechtlich fundiertes Wissen zu den berufsrechtlichen Anforderungen an eine professionelle Dokumentation. Behandelt werden die maßgeblichen gesetzlichen Grundlagen sowie die Anforderungen an eine nachvollziehbare, vollständige und fachlich korrekte Dokumentationspraxis.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Was muss dokumentiert werden – und wie gelingt eine rechtssichere, nachvollziehbare und professionelle Dokumentation im Berufsalltag?
Die TeilnehmerInnen erhalten einen strukturierten Überblick über die rechtlichen Grundlagen der Dokumentationspflichten, die Bedeutung der Dokumentation als Beweismittel sowie die Anforderungen an Inhalt, Form und Qualität. Besonderes Augenmerk liegt auf typischen Dokumentationsfehlern, deren rechtlichen Auswirkungen sowie praxisnahen Strategien zu deren Vermeidung.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Umsetzung im Arbeitsalltag: Wie werden pflegerische Beobachtungen, Maßnahmen, Risiken, Entscheidungen und Besonderheiten fachlich korrekt dokumentiert? Welche Anforderungen gelten für elektronische Dokumentationssysteme? Wie lassen sich objektive, nachvollziehbare und prüfungssichere Einträge erstellen?
Darüber hinaus werden die berufsrechtliche Verantwortung der MitarbeiterInnen, die Rolle der Dokumentation im Haftungsfall sowie Anforderungen im Rahmen von Qualitätsprüfungen, Behördenkontrollen und internen Audits praxisorientiert behandelt. Ziel ist es, die Dokumentation als professionelles Instrument der Versorgung, Qualitätssicherung und Rechtssicherheit zu stärken.
Die Fortbildung berücksichtigt die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen sowie berufsrechtliche Vorgaben und richtet sich an Mitarbeitende aus Pflege, Gesundheit und Sozialbereich.
Ziele:
Ziel des Seminars ist es, den TeilnehmerInnen fachliche, rechtliche und praktische Dokumentationskompetenz zu vermitteln. Sie lernen die berufsrechtlichen Grundlagen der Dokumentationspflicht kennen, verstehen die Bedeutung einer vollständigen und nachvollziehbaren Dokumentation für die eigene Handlungssicherheit und können Dokumentation als wesentliches Instrument professioneller Berufsausübung einsetzen.
Nach der Fortbildung können die TeilnehmerInnen:
• die rechtlichen Grundlagen der Dokumentationspflicht sicher einordnen,
• berufsrechtliche Anforderungen an die Dokumentation anwenden,
• vollständige, objektive und nachvollziehbare Dokumentationseinträge erstellen,
• typische Dokumentationsfehler erkennen und vermeiden,
• die Dokumentation als Beweismittel im Haftungs- und Beschwerdefall verstehen,
• Dokumentationsqualität im eigenen Arbeitsbereich kritisch reflektieren und verbessern,
• ihre persönliche Verantwortung sowie die organisatorischen Anforderungen an eine rechtssichere Dokumentation professionell wahrnehmen.
Das Seminar stärkt sowohl die individuelle Handlungssicherheit der Mitarbeitenden als auch die Qualität und Rechtssicherheit der Dokumentationspraxis innerhalb der Einrichtung.
Teilnehmergruppe:
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen (DGKP)
Pflegefachassistenz (PFA)
Pflegeassistenz (PA)
Angehörige der Sozialbetreuungsberufe
Heimhilfen
Trainer:
Akad. GPM J. Peter Gunhold, MBA, M.Ed
Dauer und Preis:
65,00€ exkl. MwSt.
Termine:
13.10.2026 09:00 – 13:00, Mavida Residence Köflach, Dr. Bruno-Kreisky-Straße 3, 8580 Köflach, Austria
10.11.2026 09:00 – 13:00, Mavida Residence Köflach, Dr. Bruno-Kreisky-Straße 3, 8580 Köflach, Austria
Anmeldung:
Per E-Mail an academy@mavidagroup.eu

